Freitag, 21. April 2017

Bernina 580 *Blick ins Nähzimmer*



Ihr erinnert euch vielleicht an das Drama des letzten Sommers, als sich langsam aber stetig meine alte Brother-Nähmaschine verabschiedet hat. Defekte Nähmaschine passiert natürlich nicht dann, wenn man gerade sowieso nicht nähen möchte – der Zeitpunkt war denkbar ungünstig und so saß ich mit einem frisch zugeschnittenen Kleid mit eckigem Ausschnitt und Taschenschnittteilen ohne Nähmaschine in meinem Nähzimmer. Kurz zuvor hatte ich noch groß getönt, dass ich die NähMa wirklich nur in ganz seltenen Fällen brauche und sonst alles mit der Ovi mache. Eckiger Ausschnitt ist definitiv so ein seltener Fall. Tasche auch. Blöd.
Zwar war die Nähmaschinen nach einem kleinen Kuraufenthalt beim NähMa-Doc wieder einsatzbereit, irgendwie hatte sich hier aber schon schlechte Stimmung breit gemacht. Ich nähe viel. Und eigentlich auch ganz gut. "Viel" sieht man im Blog, aber "gut" oft nicht, denn so richtig sauber sind meine Nähte nicht. Es gibt ja verschiedene Arten von sauber. Das Pingel-Inge-Sauber wird es hier wohl nie geben. Dafür bin ich nicht der Typ, dafür nehme ich mir nicht die Zeit, dafür fehlt mir die Motivation. Aber es sollte das Sauber geben, welches entsteht, wenn man einfach nur sorgfältig näht. Also ohne Übertreiben ;-). 
Ich war teilweise echt frustriert, weil es praktisch egal war, ob ich mit gefühlt 100 Sachen über den Stoff ratterte, oder ihn millimeterweise bearbeitete. Heraus kam eine Naht, die einfach nicht perfekt war. Ungleiche Stichlänge, hier und da ein Ausreißer nach Links oder Rechts, wenn's ganz blöd lief eine Schlaufe am Unterfaden. Geht nicht.
Nach langen Recherchen, vielen Nähmaschinen und guter Beratung durch die Nähwelt Flach aus Aschaffenburg blieb genau ein Problem: Die Entscheidung!
Ich bin ja ungefähr der entscheidungsunfreudigste Mensch den es gibt. Und bei Nähmaschinen, Stoff und Nähzubehör bin ich sowieso verloren. Es zog sich also.
Welche Marke die Maschine tragen sollte, stand aber von Anfang an fest. Irgendwie hatte sich bei mir schon vor Jahren eingebrannt, dass die Schweizer in ihren Maschinen noch richtig gute Qualität verbauen und es war immer klar, dass bei einer maschinentechnischen Vergrößerung definitiv eine Bernina hier einziehen wird. Die sehen halt euch echt gut aus...
Die Schweizer Präzision hat natürlich ihren Preis und gerade deshalb ist es wichtig, sich für das individuell passende Modell zu entscheiden. Ich habe lange an Maschinen "herumüberlegt" die "Patchworkedition" und "Quilters Edition" im Namen tragen. Ich nähe ja wirklich gerne mal ein Deckchen und irgendwie spricht mich das an. Um genau zu sein, immer dann, wenn genug Zeit vergangen ist und ich mich nicht mehr an die Mühen der letzten Decke erinnern kann. Aber ganz ehrlich: Einmal im Jahr, durch eine neue Maschine hochmotiviert vielleicht zwei mal, eine Decke nähen ist ein bisschen wenig für die Patchworkedition. Die wurden es also nicht und die Suche nach Ausschlussprinzip ging weiter.
Lange Rede, kurzer Sinn, ich hab mich in die B580 verliebt.
Da das Schätzchen bevor es zu mir kam, noch einen Einsatz auf einer Messe hatte, verging noch etwas Zeit. Zeit, die ich mit Zuschneiden verbrachte. Die Ankunft des guten Stücks sollte schließlich mit exklusiver Nähzeit gefeiert werden, da wollte ich mich nicht mit der Schere beschäftigen! Knappkantig abgesteppte Passen, Knopflöcher, feinste Stoffe – ich hatte einen Plan!
Und dann war sie da, die Neue. Was allerdings nicht da war, war die exklusive Nähzeit. Die war nämlich erst mal exklusive Anleitungszeit.
Dazu sei gesagt, ich bin definitiv kein Anleitungsleser. Ich vermeide es sogar, wenn es nur irgendwie möglich ist. Aber der Unterschied von meiner Brother Innovis350 zur Bernina 580 wird am besten durch ein Wort in der Betriebsanleitung der B580 deutlich. Nähcomputer.
Das ist nicht einfach nur eine Nähmaschine, da gibt es plötzlich Software. Einschalten ist nicht einschalten, sondern eher hochfahren und wenn sie hochgefahren ist, begrüßt sie einen mit persönlicher Anrede. "Hi Änni" Und ich so "Hi Berni"...



Der Mann fragte am ersten Abend irritiert, ob alles ok wäre mit der Maschine, er würde ja gar kein Nähgeräusch hören. Ja, sie näht leise, aber so leise dann doch wieder nicht.
Ich hab es für den Nichtnäher folgendermaßen erklärt: "Stell Dir vor, Du bist jahrelang mit einem alten Kleinwagen gefahren. Gutes Auto, hat Dich jahrelang über alle Straßen gebracht, aber eben ein Auto bei dem es oberflächlich betrachtet nichts außer einem Tacho, Gas, Bremse, Kupplung, Lenkrad gibt. Und nun sitzt Du in einer nagelneuen Limousine. Da fährt man nicht sofort einfach so los, das ist wie wenn man plötzlich ein Flugzeug fliegen soll!"
Hat er verstanden. Auch wenn er natürlich SOFORT mit Karacho losgefahren wäre. Männer...



Fangen wir also mal ganz von Vorne an.
Wer nähen möchte, braucht einen Unterfaden. Der wird anders eingefädelt als bei meiner letzten Maschine und auch wenn es eigentlich viel Einfacher ist, ist es für mich ungewohnt und ich muss kurz überlegen. Aber kein Problem, wenn ich das Überlegen mal weglasse und etwas schief läuft, macht mich der Nähcomputer freundlich aber bestimmt auf meinen Fehler aufmerksam.
Die Spulen haben übrigens ihr eigenes Zuhause. Zusammen mit den mitgelieferten Nähfüßchen (Overlock-, Blindstich-, Jeans-, Stickfuß, ...) und dem üblichen Zubehör (Pinselchen, Öl, Garnrollenstopper, Höhenausgleichsblättchen, Nadeln... und natürlich dem Nahttrenner #bernitheripper) wohnen sie in einem kleinen Schränkchen. Da wird einem das Ordnunghalten leicht gemacht.
Was mir übrigens auch ohne das Lesen der Anleitung aufgefallen ist, ist das unfassbar leichte und schnelle Wechseln der Nähfüßchen. Hebel nach hinten, alter Fuß raus, neuer Fuß rein, Hebel nach vorne. Fertig.
Das Zuhause der Nähmaschine – eine extra Tasche – habe ich bis jetzt nicht ausgepackt. Ich habe das Glück ein Nähzimmer zu haben und auch wenn der Platz natürlich gerne mehr sein dürfte, kann ich alle Maschinen aufgebaut stehen lassen und bin da eher praktisch unterwegs. Ich brauche sie oft, Zeit ist immer knapp, also will ich sie nicht ein- und auspacken. Wobei, jetzt wo ich das so schreibe, fällt mir auf, dass die Hülle auch ganz gut gegen Staub wäre... ich denke nochmal darüber nach.


Da das nicht der längste Post der Welt werden soll, schubse ich die detailiertere oder besser eigentliche Vorstellung einzelner Funktionen in den nächsten Teil der Vorstellung. Der kommt hoffentlich bald.
Und ohne Spoilern kann ich euch verraten, dass ich mittlerweile losgefahren bin. Und es fühlt sich an wie fliegen! Kann mir mal bitte jemand einen Tomatensaft bringen?!




Wenn ihr mögt, erzählt mir doch, wie ihr euch für eure Maschine entschieden habt, ob ihr zufrieden seid oder eventuell schon ein Auge auf das nächste Modell geworfen habt. Vielleicht gibt es jemanden, der sich maschinentchnisch verkleinert hat und von einer "großen" Maschine wieder zurück zu einer etwas einfacheren Maschine ging weil man ja manchmal nur ein Bruchteil dessen nutzt was die Maschine kann. Ich bin gespannt!





Die Maschine wird mir im Rahmen einer Kooperation mit der Nähwelt Flach zur Verfügung gestellt, die im Bild gezeigte Cordhose stelle ich euch bald noch vor. Wir warten auf Kurzehosenwetter, damit ich beim Outdoor-Shooting bei 5 Grad nicht sofort das Jugendamt ab Hals hab...





Donnerstag, 13. April 2017

FrauAiko *Pyry*



Warum meine Hose staubig und mein Shirt zerknittert ist, habt ihr gestern schon gelesen, also kann ich in diesem Post direkt zu den Fakten übergehen.



Ich trage heute eine FrauAiko, das ist quasi das Webware-Pendant zu meiner geliebten FrauKarla. Wegen der Webware also noch einen Tick kastiger und weiter als Karla, die für dehnbare Stoffe gemacht ist. Also deutlich weiter. Da ich sie trotzdem aus Jersey genäht habe und bei der Stoffmenge etwas begrenzt war, habe ich im Bruch gleich mal ein paar Zentimeter weggenommen. Dass Aiko ordentlich verschmälert werden kann, weiß ich von einer meiner Lieblingsaikos aus Sommersweat.



Und da mir enge Ausschnitte meistens lieber sind als zu weite, habe ich ihn auch nicht mehr weiter gemacht. Nächstes mal werde ich hier ein Mittelding wählen.
Die Stoffknappheit, die der Tatsache geschuldet war, dass ich eigentlich ein anderes Oberteil geplant hatte, führte auch dazu, dass ich die Ärmel verschmälern musste und das Shirt statt der üblichen fünf Zentimeter nur zwei verlängern konnte.



Die Stofffarbe ist als Nude Rose bezeichnet. Ich finde sie geht ein bisschen ins Terrakottafarbene. Obacht: An Wohnzimmerwänden oft ein Fall für Tine W. und ihr Team (gibt es die noch?), an Kleidern hingegen extrem hübsch. Böse Zungen sagen auch Fleischwurst dazu. Nun gut, als Vegetarier kann ich mir das leisten.



Und das Shirt ist perfekt für den Spielplatz: Sandstaub ist auf Fleischwurst praktisch unsichtbar (bei der Hose ist das etwas anderes...) und man kann wunderbar mit dem Kind "rumdreckeln" – Yeah!






Verlinkt: RUMSIch näh Bio
Stoff: Jersey Pyry in nude-rose/black von Nosh (Kooperation)
Schnitt: FrauAiko von Fritzi/Schnittreif aus Jersey statt Webware (im Bruch verkleinert) und ohne aufgesetzte Taschen















Mittwoch, 12. April 2017

Bente *Pesukarhu*



Auf dem Spielplatz schnell ein paar Bilder vom neuen Shirts des Minimannes machen. Das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden. Was nun genau das Angenehme und das Nützliche ist, lasse ich an dieser Stelle offen. Nur soviel, die Meinungen darüber gehen bei den einzelnen Familienmitgliedern stark auseinander. So war der Plan. Also meiner.



Der des Minimannes war, immer so dazustehen, dass garantiert blöde Schatten auf dem Shirt sind und sich dann maximal schnell mit Sand einzusauen. Mit den sandigen Klamotten und Schuhen dann schnell noch an Mamas Hose gedrückt, und schon sind alle wichtigen Aufgaben für den Tag erledigt. Herrlich, dieses Kleinkindleben!



Das sandige Shirt ist übrigens offiziell ein Mädchenschnitt. Macht aber nichts, da stehen wir ja gerne drüber. Da ich kürzlich erst Bente in der Frauenversion für mich entdeckt habe, dachte ich, dass ich die Mädchenbente doch auch mal testen könnte. Die Taillierung in den kleinen Größen ist minimal und wenn das "dicke Bäuchle" des Minimannes nicht in den Schnitt gepasst hätte, wäre das Shirt an die Minimannfreundin weitergegeben worden. Die hat jetzt leider Pech gehabt, denn es passt prima und ich finde das Shirt "jungsig" genug. Wer es eindeutiger braucht: den Stoff Pesukarhu, finnisch für Waschbär, gibt es auch in rosa und blau. Und gelb, was allerdings wieder nicht so eindeutig wäre. 



Weil die Bildqualität leider hinter dem Familienfrieden zurückstehen musste, hau' ich einfach ein paar mehr Bilder raus. Wird schon keiner merken.



Damit seht ihr dann auch gleich die Vorschau auf den morgigen Blogpost in dem ich euch mein von kindlichen Schmuseattacken sandiges und zerknittertes Shirt zeige.









Verlinkt: After Work Sewing, Ich näh Bio
Stoff: Jersey Pesukarhu in light green und Jersey in grau-melange von Nosh (Kooperation), der Streifen-Stoff des Halstuchs ist ebenfalls von Nosh (über Stoffbüro) und ihr kennt ihn schon von hier
Schnitt: Bente von Fritzi/Schnittreif in Größe 86/92 ohne Teilungsnaht und Tasche













Mittwoch, 5. April 2017

FrauBente *gesprenkelt und beplottet*



Ein schönes und lustiges Wochenende auf der h&h in Köln liegt hinter mir und obwohl ich auf der Messe keine richtigen Bilder gemacht habe, gibt es doch welche auf der Messe. Also obendrauf. Die einzigen Bilder die tatsächlich mit meiner Kamera aufgenommen wurden, hat die liebe Miri (Danke!) nämlich direkt nach unserer Ankunft auf dem Parkplatz der Messe gemacht – und der ist auf dem Messedach.
Nach 4 Stunden im Auto war ich zwar nicht mehr ganz so frisch, aber der Pulli passt einfach so gut zum Parkplatzgrau, dass ich die Gunst der Stunde nutzen musste.



Der gesprenkelte Sweat hat sich für eine neue Runde "Plotten ohne Plotter" geradezu angeboten und ich habe endlich die Dreieck-Idee aus meiner Sammlung umsetzen können. Habt ihr schon Ideen für die Linkparty gesammelt? Ich bin ja so gespannt!



Eigentlich hätten in die größeren Dreiecke noch kleine in Pink kommen sollen, aber dann war es mir doch wieder zu viel. Also zu viel Muster, nicht zu viel Arbeit – das geht echt ganz flott mit Geodreieck und Cutter.
Aber aufgehoben ist ja nicht aufgeschoben, bestimmt werde ich die Idee auf einfarbigem Stoff noch umsetzen.









Verlinkt: After Work Sewing, Ich näh Bio
Schnitt: FrauBente von Schnittreif
Stoff: schwarzer Bio Sommersweat mit hellen Sprenkeln von Lebenskleidung
Plotterfolie: Flexfolie in beige von Snaply

Freitag, 31. März 2017

REBU[liciou]S *Bilderrätsel*

Heute gibt's hier mal etwas ganz anderes. Den Freitags-Rebus von Bimbambuki kennt ihr sicher, oder? Mond veröffentlicht freitags ein Bilderrätsel zu einem Film/Song/Tier/Person/Sonstwas und alle dürfen mitraten. Abends wird unter den richtigen Antworten ein Bienchen verlost und wer drei Bienchen gesammelt hat, darf sich neben Ruhm und jeder Menge Ehre über eine kleine Überraschung freuen.
Weil diese Freitagsraterei immer so viel Spaß macht, hat Mond sich etwas neues einfallen lassen: heute feiern wir den frisch erfundenen internationalen Tag des Rebus. Fein, oder?
Noch feier: wir feiern ihn mit kulinarischen Bilderrätseln.
Auf allen mitmachenden Blogs könnt ihr euch quer durch die REBU[liciou]S-Speisekarte raten, Abends wird auf jedem Blog ausgelost und der oder die Gewinnerin an Mond "übergeben". Mit etwas Rategeschick und Glück können heute also jede Menge Bienchen bei den Rebussen? Rebi? Reben? Bilderrätseln ergattert werden.

Donnerstag, 30. März 2017

Streifenliebe *Sweatliebe*

Schnell, alle Mann, äh, Frau ins Stoffbüro, die neuen Sweats sind da!
Gestern habe ich euch ja schon im Zuge meiner geplanten Konfettiparty einen der neuen Stoffe in uni gezeigt, heute folgt nun die Streifenliebe als Sweat.
Schwer war die Farbentscheidung. Obwohl ich natürlich ganz dringend alle Farbstellungen haben muss, war ich erst mal vernünftig und habe mich auf schwarz/taupe beschränkt. Passt zu allem und passt zu mir. Aber aufgehoben ist ja nicht aufgeschoben – lieber taupe/puder Du bist der nächste und bordeaux/mandarine muss sich auch schon mal in Acht nehmen.



Der Stoff ist unbeschreiblich – unbeschreiblich toll! Anschmiegsam aber dennoch mit Stand, die Oberfläche ist dank einer speziellen Behandlung schön glatt und fühlt sich wunderbar weich an und natürlich hat er die gewohnte Bio-Qualität von Albstoffe. Ich bin wirklich sehr begeistert.



Eigentlich bin ich ja erklärter Fan ganz dicker und flauschiger Sweats. Die Innenseite darf gerne angeraut sein und "zu dick" gibt es nicht. Also bei Sweats, ist klar, nä... 
Dieser hier ist eher ein dünner Sommersweat. Ich hab auch bevor ich ihn in den Händen hatte erstmal gejammert, dass ich ihn dicker will. Dann zog ich ihn aus dem Päckchen und das Jammern verstummte: Muss nicht dicker. Ist perfekt! Juhu!
Vor lauter Freude hab ich dann gleich noch einen neuen Schnitt getestet. Also eigentlich nicht neu, aber doch bisher nie genäht. Frau Bente, ein schmales Shirt mit Brusttasche. Die Taschenlösung ist nicht ganz meins und "schmales Shirt" hat bisher auch nicht meinen Namen gerufen. Aber dann sah ich es bei Catrin live und fand es ziemlich toll. Einfach ohne Tasche genäht und irgendwie viel weniger schmal als ich dachte. Und so kam es, dass ich meine erste Bente nähte und mir sicher bin, dass noch etliche folgen werden. Gerade läuft es gut mit Shirt-Neuentdeckungen! Letzte Woche erst hab ich mich unsterblich in Chicago verliebt, nun kommt Bente hinzu. Und das alles, obwohl ich eigentlich eine treue Seele und fest mit Usedom liiert bin. Skandal!



So, genug Stoffschwärmerei, hier noch ein kleiner Einblick ins Shooting-Drama. Der Minimann wollte mich gerne durch die Gegend ziehen oder mir den Arm auskugeln, wer weiß. Jedenfalls sollte ich unter keinen Umständen da sitzen. Eine Minute später lag er heulend auf dem Boden und hat sich wütend gewälzt. Trotzphase olé. Aber soll ja besser werden, so in 18 Jahren.










Verlinkt: RUMS, Ich näh Bio
Stoff: Bio-Sweat Streifenliebe in schwarz/taupe von Albstoffe für das Stoffbüro produziert und passendes Bündchen in taupe
Schnitt: FrauBente von Fritzi/Schnittreif

Mittwoch, 29. März 2017

Konfettiparty *Teaser*



Diesen Pulli habe ich schon Anfang des Jahres zur Kuschelpulli-Tour von Nähconnection genäht und den Blogpost immer wieder verschoben. #ausgründen
Einer Grund ist, dass es Ende der Woche tolle, neue Sweats aus Biobaumwolle im Stoffbüro gibt und ich hier einen davon vernäht habe. Ein weiterer wäre, dass ich eine Idee hatte die aber erst ein bisschen reifen musste. Ganz reif ist sie nun zwar noch nicht, aber zumindest schon soweit, dass ich schon mal eine kleine Ankündigung machen kann.



Es geht dabei um eine Party. Und zu guten Partys gehört Deko. Konfetti wäre da ein feines Beispiel. Solches wie ich hier auf dem Toaster-Sweater trage ganz besonders. Denn genau darum gehts. Ich will euch herausfordern und die Challenge heißt ungefähr so "Plotten ohne Plotter".
Am 27.04. starte ich eine Linkparty bei der ihr all eure mit Folie verzierten Kleidungsstücke oder Accessoires verlinken könnt.
Einziges Kriterium: Den Plotter braucht ihr dafür nicht, denn die Form lässt sich prima mit Locher, Motivstanzer, Kreisschneider, Cutter oder mit Schere und ruhiger Hand aus der Folie bekommen.
Es geht darum, aus kleinen Rest-Schnipseln mit ein bisschen Kreativität etwas zu erschaffen.
Feine Beispiele dafür findet ihr auf Instagram unter #konfettigang, ein paar Pullis habe ich euch auch schon gezeigt und euch selbst fällt sowieso noch viel mehr ein.



Mal abgesehen vom Riesenspaß gibt es wie es sich für eine Linkparty gehört natürlich auch etwas zu gewinnen. Ich sag nur Folie und so. Und, macht ihr mit?
Dann freue ich mich auf Instagram-Teaser unter dem Hashtag #änniskonfettiparty und noch viel mehr auf eure Verlinkung ab dem 27.04.



Nachdem das alles nun geklärt ist, bleibt die Frage übrig, wo sie bei diesem herrlichen Wetter diese trüben Bilder gemacht hat und warum sie so blöd an dieser Strange hängt. Kann ich natürlich auch erklären.



Die Bilder sind im Februar entstanden und das Wetter war genau so wie es auf den Bildern aussieht. Mies. Die Fotolokation auf dem Land bot genau das was auf den Bildern ist. Nichts. Davon aber reichlich. Um wenigstens ein bisschen Farbe ins Bild zu bekommen, musste also das Schild mit drauf – wofür ich unter Einsatz meines Lebens ungefähr bis zum Knöchel im Schlamm stehe. Und vor lauter Verzweiflung natürlich nur Quatsch machen kann. Eigentlich ist das Blau des Pullis natürlich viel schöner und das Konfetti leuchtet in Knallrot, kräftigem Orange und strahlendem Gelb.


Verlinkt: After Work Sewing, Ich näh Bio
Schnitt: Toaster#1 von Sew House Seven in der deutschen Übersetzung bei Näh-Connection erhältlich
Stoff: Sweat aus Biobaumwolle in Marine von Albstoffe für Stoffbüro (ab 30.03. erhältlich)












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